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Aktuelles aus der Zentralmoschee

Unsere Gemeinde, Unsere Stadt, Unsere Heimat

Unsere Gemeinde, Unsere Stadt, Unsere Heimat

Nach der Sprüh-Attacke auf die Moschee an der Gathe haben die Jugendlichen der Gemeinde zu einer Solidaritäts-Aktion aufgerufen, zu der sich am Freitag rund 100 Personen zusammenfanden Darunter auch Vertreter des Interessenverbands der Wuppertaler Moscheen, der Landtagsabgeordnete Josef Neumann (SPD), der Bundestagskandidat Helge Lindh (SPD) und der parteilose Landtagskandidat Jörg Heynkes, der für die Grünen antritt.

Die Gruppe versammelte sich auf dem Moscheehof, um ein Banner mit der Aufschrift „Meine Gemeinde, meine Stadt, meine Heimat“ hochzuhalten. „Natürlich wollen wir die Verbundenheit mit der Gemeinde, der Stadt und der Heimat (Deutschland) mit diesem Slogan ausdrücken“, erklärt Muhammed Sönmez, einer der Initiatoren.

Sie wollten die Sprühattacke auf die Moschee nicht einfach hinnehmen. In der Nacht zu Freitag hatte es die Aufschrift „AKP-Nutte“ auf der Mauer zum Gelände gegeben. Muhammed Sönmez betont: „Wir waren schon immer eine offene Gemeinde, die mitten in Wuppertal genau so mitten in der Gesellschaft ist.“ Mit der Aktion wollten sie Gesicht zeigen und mit jedem im Gespräch bleiben. Er betont: „Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen.“ Es gebe regelmäßig Moscheeführungen, entweder nach Anmeldung oder am Tag der offenen Moschee am 3. Oktober.

Das Banner hängt jetzt an der Mauer, die zuvor beschmiert worden war.

„Konsequenz ist jetzt das einzige, was hilft, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke. „Es geht darum, Sozialkontakte auf das absolut Notwendigste zu reduzieren, um damit die Infektionsgefahren zu mindern. Daher haben wir heute, am Samstag, 14. März, weitere einschneidende Maßnahmen beschlossen bzw. Weisungen des Landesgesundheitsministeriums für Wuppertal umgesetzt. Die Entscheidungen führen zu massiven Einschnitten für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Sie dienen aber dem Schutz der Bevölkerung, insbesondere der älteren und vorerkrankten Menschen, die jetzt unsere Solidarität brauchen. Daher bitte ich alle, hier mitzuziehen und besonnen zu handeln.“

Quelle: Westdeutsche Zeitung